AKTUELLE THESEN und TRENDS in HANDEL und
VERTRIEB
- Die Überalterung der Bevölkerung führt
trotz Migration durchgerechnet zu verminderten Einkommen
netto/real pro Kopf à nach privater Vorsorge.
Damit fehlt
dem Handel die Wachstumsbasis, da auch die Sparquote
weiter steigen wird und muß.
- Bis 2015 wird
das Handelswachstum bei 0,1% p.a. liegen.
- Kampf
um das Geld des Verbrauchers:
-- innerhalb der Branchen
-- zwischen den Branchen
-- zwischen den Wirtschaftsstufen
-- zwischen den Staaten.
- Dienstleistungsnachfrage verdrängt die Warennachfrage.
- Sieger neben den DL sind: Verkehr (Reisen+ Auto), Möbel
und Wohnen, Gesundheit.
- Konsequenzen:
-- Handelssterben
durch Restrukturierung großen Ausmaßes
-- enorme Konzentration in Teilbereichen
-- irrationales Flächenwachstum
-- Industrie vertreibt selbst an den Endverbraucher
-- Discount nimmt weiter zu
-- irrer Wettbewerb.
- Warenhäuser und Großversender überleben
nur in der Nische.
- E-Commerce gewinnt langsam mehr
Anteile: 2015 etwa 10-12% am Warenabsatz.
- Die stärksten
Gewinner bisher sind die Pseudo-Discounter noch vor den
echten Dis-
countern, in Zukunft aber verstärkt die Vertikalisten
und NGM - Netzgeführte Marken
( = virtuelle Unternehmen
). Die Industrie geht direkt an den Endverbraucher.
- Discounter
als die neuen Nahversorger werden auch die größten
DL-Anbieter, da der
klassische Handel die Entwicklung verschläft; neue Konzepte
verstärken den Erfolg.
- Innerstädtische EKZ’s bringen den übrigen
Händlern große Gefahren: kleinen Händlern
in der Stadt ebenso wie Teilen der „ Grünen Wiese“.
- Luxus
und gehobener Bedarf bleiben stagnativ bei 9-12%, die Mitte
im Angebot ver-
liert extrem.
- Eine neue Mitte entwickelt sich
bis 2015: Distige und Mastige.
- Category-Migration wird normal.
- Neue Betriebsformen entstehen auf
der Basis der Bedarfsorientierung ( vgl. IKEA ).
- System-Vertrieb
verdrängt alles. Wer alleine arbeitet,
hat Null Chancen!
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